Ferienberechnung bei einem Pensumswechsel
Wenn sich dein Pensum ändert, kann sich auch die Anzahl deiner angezeigten Ferientage verändern.
Wichtig dabei ist: Dein Ferienguthaben geht nicht verloren. Entscheidend ist der Wert deiner Ferien in Stunden.
Einfaches Beispiel
Du arbeitest zuerst 100 % und ein Arbeitstag entspricht 8 Stunden.
Du hast noch 1 Ferientag übrig:
1 Tag × 8 Stunden = 8 Stunden Ferien
Nun reduzierst du dein Pensum auf 50 %. Ein Arbeitstag entspricht neu nur noch 4 Stunden.
Deine 8 Stunden Ferien bleiben erhalten. Sie entsprechen bei deinem neuen Pensum aber:
8 Stunden ÷ 4 Stunden = 2 Ferientage
Aus 1 Ferientag à 8 Stunden werden also 2 Ferientage à 4 Stunden.
Du bekommst dadurch nicht mehr Ferien. Dein bestehendes Ferienguthaben wird lediglich entsprechend deiner neuen täglichen Arbeitszeit in Tage umgerechnet.
Warum können Ferientage mit Kommastellen angezeigt werden?
Nicht jeder Pensumswechsel lässt sich so genau umrechnen wie im Beispiel oben.
Je nach bisherigem Ferienguthaben und neuer täglicher Sollzeit kann deshalb ein Wert mit Kommastellen entstehen, zum Beispiel 1,8 oder 2,3 Ferientage.
Das ist korrekt. Auch in diesem Fall bleibt dein Ferienguthaben in Stunden erhalten und wird lediglich in Ferientage umgerechnet.
Umgekehrt funktioniert es genauso
Arbeitest du zuerst 50 % und hast noch 2 Ferientage à 4 Stunden, entspricht das insgesamt:
2 Tage × 4 Stunden = 8 Stunden Ferien
Wechselst du danach auf 100 % und ein Arbeitstag entspricht wieder 8 Stunden, werden daraus:
8 Stunden ÷ 8 Stunden = 1 Ferientag
Aus 2 Ferientagen à 4 Stunden wird somit 1 Ferientag à 8 Stunden.
Merke
Bei einem Pensumswechsel bleibt dein Ferienguthaben in Stunden bestehen.
Nur die Anzahl der angezeigten Ferientage kann sich verändern:
- Kürzere Arbeitstage → mehr Ferientage
- Längere Arbeitstage → weniger Ferientage
- Je nach Umrechnung können Ferientage mit Kommastellen entstehen
Der Wert deines Ferienguthabens bleibt dabei gleich.